Selbst versorgen

Vor nicht allzu langer Zeit befand sich unter der URL (Uniform Resource Locator = Internetadresse) dieses Blogs der Anfang eines Berichts über den Beginn eines Urban-Gardening-Projekts. Nach jahrelangem erfolglosen Suchen eines Grundstücks für den Obst- und Gemüseanbau hatten wir beschlossen unseren Wunsch nach Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln auf unserem Balkon zu verwirklichen.

Der Enthusiasmus, mit dem wir endlich gestartet sind, hatte zur Folge, dass wir die grundlegenden Techniken und unsere Erfahrungen mit anderen Menschen teilen wollten.
Der begonnene Bericht wurde allerdings nach wenigen Posts nicht fortgesetzt, da bereits nach kurzer Zeit nicht nur die gewünschten gartenbaulichen Erfolge eintraten, sondern uns eine Parzelle in einem Kleingartenverein angeboten wurde, auf die wir unser Gartenprojekt ausgeweitet haben.

Die Arbeit, aus einem herkömmlichen Schrebergarten einen Bio-Gemüsegarten zu machen, war derart kraft- und zeitraubend, dass erst jetzt – nach cirka 16 Monaten – der Faden für den ehemaligen Erfahrungsbericht wieder aufgenommen werden kann.

Unverändert bedeutet die eigene Produktion von Lebensmitteln und Saatgut für uns Unabhängigkeit von der Nahrungsmittelindustrie. Darüber hinaus verschafft uns der Bio-Gartenbau ein tiefwirkendes Gefühl der Befriedigung. Und dann wäre da noch der positive Nebeneffekt des Geldsparens.

In dieser Kategorie werden also zukünftig wieder in loser Reihenfolge Erfahrungsberichte von unserer „Stadt-Farm“ zu finden sein.