Ungeimpfte und Hunde müssen draußen bleiben

So, die Sommerpause ist vorbei, aber die Aufregung um die Pandemie? offensichtlich noch nicht. Die Medien überschlagen sich geradezu bei dem Versuch möglichst minutiös unreflektiert alles wiederzugeben, was aus berufenem Politikermund an die Öffentlichkeit dringt. Der einmütige Tenor der Pressemitteilungen lautet: Macht Druck auf die ungeimpften Bürger. Da kursiert auch schonmal der Vorschlag nur geimpfte Wahlberechtigte zu den kommenden Bundestagswahlen zuzulassen oder ungeimpfte, an Covid-19 erkrankte Menschen, an den Behandlungskosten zu beteiligen. Eine Kostenbeteilung für Raucher:innen oder Mensch:innen mit sehr ungünstigem BMI scheint dahingegen nicht in Sicht.

Am Anfang ist es ja immer der soziale Druck auf Bevölkerungsgruppen, der im Verlauf zu weiteren Menschenrechtsverletzungen ermutigt. Dass deutsche Staatsbürger von der freien Presse öffentlich als Impfmuffel diffamiert werden (oder als Impfgegner), scheint zurzeit den medialen Konsens zu bilden. Dass Menschen schwerwiegende Gründe für diese Zurückhaltung haben, interessiert scheinbar nicht. Eine im Galopp durchgeführte Impfkampagne, bei der einigen Volksvertreter:innen mittlerweile die Pferdchen durchgehen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Impfstoffe allesamt nicht ausreichend geprüft wurden und bereits nach sechs Monaten die gewünschte Wirkung derartig in den Keller geht, dass nun schon der dritte Impftermin ins Haus steht. Als ob die Impfung an sich keine Nebenwirkungen hätte.

Jetzt, am Ende des Sommers, schauen viele Menschen besorgt in die kommende Wintersaison und fragen sich angesichts der veröffentlichten, vor Ratlosigkeit und Ignoranz strotzenden, Lösungsvorschläge, ob wir nicht demnächst die Renaissance eines wohlbekannten Stigmas, das vor ca. 80 Jahren dazu diente, eine Bevölkerungsgruppe vom öffentlichen Leben (und schließlich vom Leben allgemein) auszuschließen, erleben werden.

Vielleicht tragen Ungeimpfte demnächst eine Krone am Revers.